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Aufgaben erstellen
Eine Aufgabe ist erst einmal nichts anderes als ein persönlicher
oder gruppenbezogener Auftrag, den Sie über die
Aufgabendelegation bis zur Erledigung verfolgen können. Und so
erstellen Sie eine Aufgabe: Datei
Neu
Aufgabe

Aufgaben und Termine
Aufgaben und Termine stellen in Outlook grundverschiedene
Bereiche dar. Und das aus gutem Grund: Vielen Outlook-Anwendern
gelingt es nicht, diese Bereiche auch mental zu trennen. Sie
leiden so an einem unübersichtlichen Mix aus undefinierten
Aufgaben und sinnlosen Terminen. Bevor Sie also beginnen,
effektiv mit diesen beiden Outlook-Elementen arbeiten zu wollen,
sollten Sie lernen, eine deutliche Unterscheidung zu treffen:
Aufgaben erfordern eine Maßnahme. Termine erfordern Ihre
Anwesenheit. Beispiele
Situation 1: Frank Gollheim hat am 5. Oktober um 17:00 eine
Verabredung beim Zahnarzt. Situation 2: Anja Meier wird von
ihrem Chef gebeten, für die nächste Abteilungsleitersitzung
einen Report über die Quartalsumsätze anzufertigen.
Eine Deadline, also einen Fertigstellungszeitpunkt für den
Report, nennt der Chef nicht. Was bedeutet das für Ihre Arbeit
mit Outlook?
Termin oder Aufgabe?
Situation 1: Bei Frank Gollheim ist der Sachverhalt eindeutig.
Hier kommt nur ein Termin in Frage. Dieses Ereignis (also der
Zahnarztbesuch) erfordert seine Anwesenheit, d.h., er muss sich
in die Praxis seines
Arztes begeben. Eine Maßnahme, also ein Handeln mit dem Ziel,
ein gewisses Ergebnis zu erzielen, wird von ihm nicht gefordert
(es sei denn, er möchte den Bohrer selbst zum Einsatz bringen).
Situation 2: Schwieriger gestaltet sich die Situation bei Anja
Meier. Die erforderliche Maßnahme ist schnell erkannt: die
Erstellung des Berichts. Aber bezieht sich dieser Auftrag nicht
auf ein Meeting, das bereits per Besprechungsanfrage terminiert
ist? Also doch ein Termin mit verknüpfter Aufgabe? Andererseits
hat der Chef keinen Fertigstellungstermin genannt. Oder ergibt
sich dieser Termin aus dem Termin für das
Abteilungsleitertreffen? Obwohl die Sachlage kompliziert klingt,
kann es doch nur eine Schlussfolgerung geben: Das
einzig schlagende Argument stellt die erforderliche Maßnahme
dar. Also erfordert dieses Szenario die Erstellung einer
Aufgabe.
Erstellen Sie Aufgaben ausschließlich mit Fälligkeitsdatum. Tun
Sie das Hinweis nicht, mutiert Ihre Aufgabenliste recht schnell
zu einem Wunschzettel, in dem Pseudovorhaben wie CD-Regal
aufräumen oder Waschmaschine kaufen jenseits von Raum und Zeit
endgelagert sind – ohne jemals erledigt zu werden. Sollte Ihnen
kein Erledigungsdatum vorgegeben/bekannt sein, erkundigen Sie
sich beim Initiator der Aufgabe danach oder schätzen Sie die
Zeit realistisch ein, die Sie zur Erledigung benötigen
Verknüpfung und Interaktion
Natürlich ergeben sich aus Terminen (z.B. aus einem
Abteilungsmeeting) auch Aufgaben bzw. Aufgaben führen zu neuen
Terminen. Diese Möglichkeiten bietet Ihnen Outlook, um Aufgaben
und Termine miteinander zu verknüpfen:
1. Ziehen Sie Aufgaben per Drag&Drop in den Kalender. Der
Nachteil: Der erzeugte Termin übernimmt weder das Beginnt um-
noch das Fällig am-Datum aus der übertragenen Aufgabe. Fazit:
Sie müssen manuell nachjustieren.
2. Öffnen Sie die Aufgabe, die Sie einem bestimmten Termin
zuordnen möchten. Klicken Sie auf Einfügen und Element.
Navigieren Sie zum Kalendereintrag und wählen Sie diesen aus.
3. Markieren Sie die Aufgabe mit der rechten Maustaste und legen
Sie sie per Drag&Drop auf dem Kalenderelement in der
Navigationsleiste oder Ordnerliste ab. Sie haben danach folgende
Wahlmöglichkeiten: Angenommen, Sie haben die exakte Fälligkeit
einer Aufgabe nicht im Kopf haben, wissen aber den ungefähren
Zeitpunkt (z.B. nächste Woche, morgen oder in zwei Tagen).
Outlook erkennt auch diese Eingaben und wandelt sie automatisch
in das konkrete Datum um.
4. Sie nutzen das Zusatztool
TaskToCal der Firma Wisco. Im Gegensatz zum manuellen
Wechsel zwischen Aufgaben und Terminen konvertiert diese
Shareware auch Fälligkeitsdaten.
Aus Aufgabe Termin erstellen – und umgekehrt
Hierhin kopieren als Aufgabe/Termin mit Text – der Termin
ist sowohl als Kalendereintrag als auch als Aufgabe vorhanden.
Hierhin kopieren als Aufgabe/Termin mit Anlage – im
Notizfeld der neuen Aufgabe/des neuen Termins wird ein
Aufgaben-/
Termin-Symbol generiert. Ein Doppelklick öffnet den Termin/die
Aufgabe. Der Termin/die Aufgabe ist weiterhin im Kalender
vorhanden.
Hierhin verschieben als Aufgabe/Termin mit Anlage – im
Notizfeld der neuen Aufgabe/des neuen Termins wird ein Termin-/
Aufgaben-Symbol angelegt. Der Termin/die Aufgabe wird jedoch aus
dem Kalender entfernt und steht nur noch als Symbol innerhalb
der Aufgabe/des Termins zur Verfügung.
Aufgaben optimal darstellen
Die Standardansicht im Aufgabenbereich von Outlook verrät nicht
gerade viel über anstehende Aufgaben und Fälligkeiten. Alle
benötigten Informationen zur effizienten Aufgabenplanung
erhalten Sie durch eigendefinierte Ansichten:
1. Wechseln Sie in den Aufgabenbereich
2. Klicken Sie auf Ansicht
Anordnen nach
Aktuelle Ansicht und wählen Sie den Eintrag
Ansicht definieren. (Outlook 2003) oder
Ansicht
Aktuelle Ansicht
Ansichten definieren (Outlook 2000, Outlook
2002 und Outlook 2007)
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu, um eine
individuelle Ansicht zu erstellen.
4. Wählen Sie in der Auswahlliste unter Ansichtentyp den
Eintrag
Karte.
5. Klicken Sie zuerst auf die Schaltfläche Felder, um die
gewünschten Aufgabeninformationen hinzuzufügen (wie z.B.
Fällig am, Betreff, Beginnt am, Erledigt am oder
Notizen). Bestätigen Sie die Eingaben mit OK.
6. Um die Aufgabenliste im Umfang zu begrenzen, klicken Sie in
der Übersicht Ansicht anpassen: Aufgaben-Liste auf die
Schaltfläche
Filtern. Wechseln Sie auf die Registerkarte Erweitert.
Öffnen Sie die Drop-down-Liste unter Feld und wählen Sie
den Eintrag Alle Aufgabenfelder
und darunter Erledigt. Wählen Sie unter Wert die
Auswahl
Nein. Klicken Sie auf Zur Liste hinzufügen, um den
Filter zu aktivieren. Für den zweiten Filter wählen Sie den
Eintrag Alle Aufgabenfelder und Fällig am. Statten
Sie diesen Filter etwa mit der Bedingung am oder vor und
dem Wert in einer Woche aus. Bestätigen Sie mit OK.
7. Abschließend klicken Sie auf die Schaltfläche Sortieren
und wählen als erstes Sortierkriterium Fällig am und
Absteigend als Zusatzoption.
8. Bestätigen Sie alle geöffneten Dialogfenster mit OK.
Arbeiten im Team: Aufgaben delegieren
Innerhalb eines Projekts ist es unter Umständen notwendig,
gewisse Aufgaben an die jeweiligen Fachabteilungen
weiterzugeben. Outlook liefert Ihnen mit der Aufgabendelegation
das geeignete Werkzeug.1. Öffnen Sie eine bestehende Aufgabe oder erstellen Sie eine
neue.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Aufgabe zuweisen
(Outlook 2007) oder Aufgabe zuordnen (andere Outlook-Versionen).
3. Geben Sie den Namen des Mitarbeiters an, der die Aufgabe
übertragen bekommen soll. Wenn Sie eine Aufgabe erstellen und
zuordnen möchten, vergewissern Sie sich, dass das
Kontrollkästchen Aktualisierte Kopie dieser Aufgabe in meiner
Aufgabenliste speichern
auf der Registerkarte Aufgabe aktiviert ist. Über diese
Funktion behalten Sie einen komfortablen Überblick über die
zugeordneten Aufgaben und deren Bearbeitungsstatus. Wenn Sie
auch Statusberichte erhalten möchten, aktivieren Sie außerdem
das Kontrollkästchen
Statusbericht an mich senden, sobald die Aufgabe erledigt
ist. Die Person, die die Aufgabenanfrage erhält, wird
vorübergehender Eigentümer der Aufgabe. Sie kann die Aufgabe
ablehnen, annehmen
oder einer anderen Person übertragen. Falls die Person die
Aufgabe ablehnt, wird sie Ihnen zurückübertragen. Wenn die
angefragte Person die Aufgabe annimmt, wird sie permanenter
Eigentümer. Wird die Aufgabe an eine weitere Person übertragen,
wird diese Person Eigentümer.
4. Senden Sie die Aufgabendelegation ab und warten Sie auf die
Reaktion.
5. Der Empfänger erhält die Benachrichtigung über die
Aufgabendelegation per E-Mail und kann nun über die
Schaltflächen Übernehmen
oder Ablehnen bestimmen, ob er mit der
Aufgabenübertragung einverstanden ist oder nicht.
6. Sollte der Mitarbeiter mit der Delegation einverstanden sein,
wird der Auslöser der Delegation per E-Mail darüber
benachrichtigt. Gleichzeitig erscheint die Aufgabe in den
Aufgabenlisten beider Kommunikationspartner.
7. Mit jeder Veränderung innerhalb der Aufgabe (z.B. wenn der
Empfänger den Status von Nicht begonnen auf In Bearbeitung
ändert) wird diese Änderung in der Aufgabenliste des Auslösers
aktualisiert und vermerkt. Gleichzeitig kann der Auslöser (z.B.
wenn er längere Zeit nichts vom Empfänger gehört hat) einen
Statusbericht anfordern, in dem die Informationen des
Fortschritts noch einmal zusammengefasst werden. Gleichzeitig
wechselt die Zuständigkeit.
Aufgabendelegationen via Internet
Die Nutzung von Aufgabenzuordnungen via Internet, d.h. über
POP3-Konten, ist zwar grundsätzlich möglich, hat jedoch ihre
Tücken. Da sich in den zu versendenden Aufgaben-Mails Skripten
bzw. Steuerdateien befinden, überstehen diese den Versand über
die Posteingangs- bzw. Ausgangsserver der diversen Provider bzw.
der lokal wirkenden Virenscanner oft nicht unbeschadet. Wird das
ausführende Skript als Schädling erkannt und gelöscht, kann die
Aufgabe auf dem Zielrechner nicht weiterverarbeitet werden oder
es sind z.B. die Schaltflächen Übernehmen/Ablehnen nicht
zu sehen. Die Voraussetzung dafür, dass diese Art von
Statusverwaltung funktioniert: Der Empfänger muss seine
Arbeitsfortschritte in Outlook und in der Aufgabe brav
dokumentieren. Eine automatische Benachrichtigung kann erst bei
Erledigung der Aufgabe generiert werden: Extras

Optionen
Registerkarte
Einstellungen
Checkbox
Bei Erledigung zugeordneter Aufgaben Statusbericht senden.
Diese Art von Aufgabenzuweisung hat – besonders ohne vorherige
Absprache im Team – natürlich einen etwas autoritären Charakter.
Überlegen Sie sich also genau, in welchen Arbeitsumgebungen Sie
diese Funktion einsetzen. Sensible Gemüter könnten sich
gegängelt und bevormundet fühlen. Oft genügt auch schon die Wahl
des falschen Nachrichtenformats
(Extras
Optionen
Registerkarte
E-Mail-Format). Erst das Nachrichtenformat Rich-Text
macht Aufgabendelegationen für den Empfänger via Internet
verwertbar.
Zuständigkeiten definieren
Sie möchten Zuständigkeiten beim Erteilen oder Erstellen einer
Aufgabe eindeutig definieren? Dabei macht Outlook keine gute
Figur. Das Feld Zuständig orientiert sich nicht etwa am
Ersteller der Aufgabe, sondern am Feld Name im
Standard-E-Mail-Konto (lokaler Outlook-Betrieb) oder der
Bezeichnung des Exchange-Server-Profils. Ist kein E-Mail-Konto
eingerichtet, wird Unbekannt oder Unknown
angegeben. Tricksen Sie Outlook aus und erstellen Sie eine
Aufgabenübersicht, in der die Zuständigkeiten klar zu erkennen
sind:
1. Wechseln Sie in den Bereich Aufgaben.
2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Spaltenkopf und
wählen Sie hier Feldauswahl.
3. Klicken Sie auf Neu und geben Sie den Namen des neuen
Felds (hier Zuständigkeiten) an. Klicken Sie auf OK.
4. Markieren Sie das neu erstellte Feld und ziehen Sie es mit
gedrückter linker Maustaste an eine beliebige Stelle im
Spaltenkopf.
5. Um dieses Feld auch mit Inhalt füllen zu können, klicken Sie
bitte wieder mit der rechten Maustaste auf den Spaltenkopf und
wählen diesmal Aktuelle Ansicht anpassen.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weitere Einstellungen
und aktivieren Sie die Checkbox Bearbeiten in der Zelle
ermöglichen.
7. Schließen Sie alle offenen Fenster mit OK.
8. Klicken Sie nun in das Feld unter der Spalte
Zuständigkeiten
und tragen Sie den zuständigen Mitarbeiter ein.
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