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Das Thema Virenschutz wird häufig kontrovers diskutiert. Die
Experten des Planeten Outlook wollen Ihre Erfahrungen mit
Virentools an dieser Stelle einmal auf den Punkt bringen:
Die
meisten Anti-Viren-Tools leiden unter z.T. ganz erheblichen
Nebenwirkungen. So blockiert der Anti-Spam-Filter des Norton
Internet Security-Paketes den E-Mail Versand via Outlook ganz,
bei anderen Programmen wie GDATA werden Mails als "Gesendet"
dargestellt, wurden jedoch in Wirklichkeit kommentarlos
gefiltert und gelöscht. Wieder andere lassen den Inhalt der Mail
bis auf den Betreff und den Absender verschwinden oder entfernen
ohne expliziten Hinweis empfangene Attachments. Der Grund: Die
meisten Anti-Viren-Programme für Outlook arbeiten mit sog.
"Localhost"- Lösungen, d.h. der reguläre Posteingangsserver wird
(in den Kontoeinstellungen oft sichtbar) durch einen virtuellen
Server (oft eine IP-Adresse) des Spam-Tools "ersetzt", um die
unerwünschten Mails filtern zu können. In einigen seltenen
Fällen wird sogar der Benutzername durch einen Spam-Suffix
ergänzt. Dies führt in vielen Fällen zu unerwünschten
Ergebnissen.
"Aber bei mir lief der Virenscanner doch
jahrelang ohne Probleme"
ist der häufigste Einwand gegen
Analysen, die den Virenscanner als Ursache der meisten
Übermittlungsprobleme rund um Outlook "entlarven". Die meisten
Virenscanner sind "Lernprogramme", die Ihre unerwünschten
Nebenwirkungen oft erst nach einiger Zeit zeigen, dann jedoch
leider oft umso intensiver.
80% der Probleme beim E-Mail-Empfang bzw. Versand in Outlook
werden von Virenscannern hervorgerufen.
Eine
Deaktivierung des jeweiligen E-Mail-Scans kann zwar auch in ein
paar wenigen Fällen zum Erfolg führen, grundsätzlich lässt sich
das entsprechende Outlook-Add-In durch die Deaktivierung nicht
vollständig abschalten. Hier ist eine vollständige
Deinstallation des Virenscanners notwendig.

Der dringende Rat an alle Outlook-Nutzer: Verzichten Sie auf
alle Virenscanner-Lösungen, die Ihre E-Mails überprüfen.
Die Lösung: Greifen Sie auf Virenscanner zurück, die auf
eine Prüfung Ihrer E-Mails verzichten. Eine derartige Prüfung
ist ab Outlook 2000 SP3 ohnehin überflüssig, da der
Hauptübertragungsweg "Attachment" in allen relevanten
Dateitypvariationen (*.exe, *.pif, *.src) bereits von
Outlook selbst geblockt werden. Unser Tipp: Nutzen Sie das
kostenlose Anti-Viren-Programm
Antivir. in Kombination mit der Windows XP/Vista- Firewall.
Dies bietet ausreichenden Schutz. Verzichten Sie auf
kostspielige Anti-Viren-Pakete.
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